Mittwoch, 9. Juli 2008

Sarah Jane Adventures: Wenn der Doktor keine Zeit hat...

... gibt es im Whoniverse ja immer noch genügend andere Leutchen, die im Falle schlimmer Bedrohungen - meist außerirdischen Urpsrungs - zur Hilfe eilen können. Seien dies UNIT (Unified Intelligence Taskforce), bei der ja auch Martha mittlerweile ihre Brötchen verdient oder Torchwood, bei dem ja auch Martha evtl. bald ihre Brötchen verdient (reine Spekulation meinerseits). UNIT sind aber Looser, die haben nicht mal ihre eigene Serie. ;)

Tja und dann gibt's da seit letztem Jahr noch Sarah Jane Smith. Okay, sie selbst gibt es natürlich schon länger, ziemlich lange sogar: In den 70ern reiste sie mit der dritten und vierten Inkarnation des Doctors durch Zeit und Raum, bis sie fies zurückgelassen wurde. Erst in der zweiten Series der neuen Serie trifft sie den Doctor - mittlerweile Numero 10 - wieder und beginnt alsbald, sich wieder dem Mysteriösen und Unbekannten zuzuwenden. Immerhin hat ihr 10 auch ein neues K9-Modell geschenkt.

Doch erst als nebenan die 13jährige Maria Jackson mit ihrem alleinerziehenden Vater einzieht, öffnet sich die etwas zurückgezogene Frau der Umwelt. Im ersten Sarah Jane Adventures New Year's Special - quasi der Pilot der neuen Serie - verhindern die beiden eine Invasion fieser Aliens und befreunden Luke, dessen Hintergrundgeschichte ich jetzt aus Spoilergründen mal nicht darlege. Jedenfalls wird dieser spontan von Sarah Jane adoptiert und als auch noch Mitschüler Clyde aus Versehen in eine SciFi-ige Ermittlung reinplatzt, ist das Quartett komplett.

Die eigentliche Serie besteht dann leider nur aus 10 halbstündigen Episoden, je zwei immer eine Geschichte. Diese sind aber allesamt durchaus cool und im Vergleich zu Torchwood auch um einiges spendabler mit Referenzen auf die Mutterserie. So treffen wir in mehreren Folge wieder auf ein paar Slitheen und auch die Graske hat einen Auftritt. Davon abgesehen wird der Doctor am laufenden Band erwähnt und Sarah Janes Sonic Lipstick kommt mindestens genausooft zum Einsatz wie der Sonic Scredwriver in einer typischen Doctor-Who-Folge.

Während Doctor Who als Familienserie und Torchwood als "erwachsene" Variante gehandelt werden, sollen die Sarah Jane Adventures vor allem ein deutlich jüngeres Publikum ansprechen. Allerdings scheinen die Briten ihren Kids einiges mehr zuzutrauen - "Eye of the Gorgon" fand ich ganz schön gruselig, "Warriors of Kudlak" hatte ein recht politisches Thema zum Hintergrund und "The Lost Boy" war schlichtweg creepy ohne Ende. Das ist jetzt keine Kritik, sondern ein Lob - man kann auch als Erwachsener diese Serie genießen. Wenn man sich damit abfinden kann, daß Drei-Viertel des Castes aus Teenagern bestehen (deren Darsteller trotz deutlicher Unterschiede im Alter recht gut als 13-15jährige Charaktere harmonieren) und sich über diverse Standard-Momente ("Mr. Smith, I need you!") mehr freut als ärgert, ist bestens bedient. Neue Folgen werden seit März gedreht und werden hoffentlich bald ausgestrahlt, um den Whoniverse-Lechzenden bei Laune zu halten.

Sonntag, 6. Juli 2008

Finale, Finale, Finale! (3): The Last Last Man

Im Dezember 2002 erschien der erste Sammelband von Y-The Last Man, das ich hier schonmal vorstellte. Nun ist endlich der letzte zehnte Band erschienen und Yoricks Reise nimmt nach fünfeinhalb Jahren - sowohl in- als auch out-time - ihr lange angekündigtes Ende. Hier ein spoilerfreies Fazit.

60 Ausgaben lang (Davon 54 im monatlichen Rhythmus, die letzten sechs dann zweimonatlich) begleitete ich die letzten Männer der Welt - Yorick und sein Kapuzineräffchen Ampersand - auf der kontinente-umspannenden Suche nach Yoricks Verlobter, dem Grund der Katastrophe, dem Grund ihres Überlebens und ihrem Platz in dieser Frauenwelt.

Welche dieser Dinge tatsächlich gefunden werden, verrate ich natürlich nicht. Das Ende ist... ich bin mir nicht sicher, was es ist. Ich bin befriedigt, traurig, belustigt und geschockt. Zum weiteren Verständnis muß ich ausholen. Ich werde mir die Bände unbedingt demnächst nochmal am Stück durchlesen. Fünfeinhalb Jahre sind eine lange Zeit, vor allem, wenn man noch zig andere Comic- und TV-Serien komsumiert. Da vergisst man einiges, da muß man sich erstmal wieder reinfinden oder gar nochmal eine kurze Zusammenfassung des letzten Bandes lesen.

Ich glaube, daß jemand, der jetzt Y das erste Mal direkt am Stück in ein paar Tagen liest (soll's ja geben), ein völlig anderes Erlebnis haben wird als ich. Im Nachhinein bereue ich fast, daß ich die Serie nicht monatlich als Heft gelesen habe. Die wirklich lange Reise - die sich wie oben beschrieben ja teilweise auch irgendwie wirklich "Echtzeit"-mässig liest, da eben auch in der Geschichte fünf Jahre vergehen - hat mir die Charaktere auf eine Art und Weise nahegebracht, die man selten so erlebt. Wir reden hier nicht von 60 Heften einer x-beliebigen Comic-Serie, in der sich über die Zeit mehrere Autoren die Klinke in die Hand geben, Figuren dazukommen und wieder gehen oder 5 Staffeln einer TV-Serie in der in schätzungsweise 100 Folgen mördermässig viel passiert.

Wir haben bei Y einen überschaubaren Cast, der trotz etwas Fluktuation sehr stabil bleibt und ein klares Zeil vor Augen hat (auch wenn sich die Zwischenziele ab und an mal ändern). Ich kann jetzt nicht mehr wirklich beurteilen, wie konsequent da eine Charakter-Entwicklung stattfindet, wie zielgerichtet die Handlung wirklich ist und ob man im Comic die 5 Jahre tatsächlich richtig mitkriegt. Deswegen muß es unbedingt nochmal gelesen werden. Was ich aber weiß, ist, daß mir die Figuren fürchterlich ans Herz gewachsen sind über die Jahre und daß mich eine einzelne, in solchen Comics eigentlich völlig "normale" Szene im vorvorletzten Heft so mitgenommen hat, daß ich nicht weiterlesen konnte.

Stattdessen hab ich diese eine Szene (sind 4 Seiten mit recht wenig Text) bestimmt 10 Mal immer wieder "gelesen" und dabei ein Bild besonders lange ungläubig und völlig neben mir stehend angestarrt. Obwohl die Szene an sich echt nicht der große Knaller oder sonderlich überraschend oder sonstwas war; prinzipiell war es sonnenklar, was passieren wird. Ich kann mich nicht erinnern, daß eine einzige Szene, ja ein einziges Panel (jut, eigentlich sinds zwei), mich je so hart getroffen haben. Dieses Bild (wie gesagt, echt nix besonders krasses, sowas sieht man laufend) hat sich eingebrannt in mein Gedächtnis und wird das sein, was für lange Zeit als erstes an die Oberfläche kommen wird, wenn ich an Y denke. Hier haben Vaughan und Guerra echt etwas geschafft; das ist einfach mal knallhart genial inszeniert und soll genauso wirken. Und ich weiß nicht, wie das auf jemanden wirkt, der die Charaktere zwar genausogut wie ich kennt, aber eben nur seit ein paar Tagen.

Okay, ich komm mal zum Ende. Falls das irgendwie nicht rausgekommen sein sollte: Leseempfehlung. Y hatte seine Durchhänger zwischendrin, aber diese eine Seite, das eigentliche Ende und der Epilog sind es echt wert.

Drückt mir die Daumen, daß der Betreuer morgen nicht sehr viel mehr als die mir selbst bewussten suboptimalen Passagen an der Diplomarbeit ankreidet. Sonst war das erstmal für längere Zeit der letzte Eintrag ;).

Finale, Finale, Finale! (2): Dei Ex Machina

Ich werde einen Teufel tun und in das allgemeine Doctor-Who-Series-4-Finale-Gebashe drüben auf der deutschen Doctor Who Fanseite einsteigen. Ich fand das Finale nämlich trotz einiger Mängel sehr klasse und werde hier weitgehend spoilerfrei (indem ich nur vage Andeutungen mache, die einem Nichtschauer nicht viel sagen werden) darüber philosophieren, damit auch (noch)Nicht-Who'ler mitlesen können. Lesen natürlich trotzdem auf eigene Gefahr, diverse Sachen müssen einfach angesprochen werden.

Fangen wir ruhig mit dem Schlechten an, es gab da durchaus einiges:

Ich hab ja nix gegen [Showrunner und Drehbuchautor] Russell T. Davies, auch wenn ich Moffats Stories tendentiell um einiges besser finde. Hochintelligente durchgeplante Geschichten mit verblüffenden Twists und langem Aufbau sind nicht so sein Ding. Aber manchmal... übertreibt er's halt doch etwas. Grade das Finale gestern zeigt, daß er das Prinzip von Chekhov's Gun irgendwie nicht so mag, sondern eher so Richtung Deus Ex Machina tendiert. Ich krieg gar nicht zusammen, wieviele Götter in "The Stolen Earth / Journey's End" aus der Maschine gezaubert wurden: Osterhagen Key. Sarah Janes Anhänger. Jackie und Mickey. Das Regenerationsdings. Donnas *ihr-wisst-schon-was*. Dalek Caans "Masterplan". Toshs Zeitfeldirgendwasdingens. Det Teil mit der Bad Wolf Bay am Ende. Very convenient alles.... aber, um gleich mal kurz ins Positive rüberzuschwenken: WEN JUCKT DAS?! Das ist Doctor Who! ;) Klar hat RTD eine (oder auch zwei) Spur zu dick aufgetragen, aber es hat gerockt wie SAU! Mehr dazu später. Weiter mit den schlechten Sachen.

Rose. Der ein oder andere mag es wissen: Ich bin großer Rose-Fan. Ohne Rose hätt ich mir die zweite Folge der ersten Staffel der neuen Serie "The End of the World" wohl nie angeschaut, denn die Pilot-Episode ("Rose" ;)) war für einen unvorbereiteten "normale" SciFi-Kost gewöhnten Batch echt zu trashig, um ihn überzeugen zu können. Aber die kesse Blonde mit dem breiten Grinsen (jaja, Breitfroschmaul, Bimbo, es gibt erstaunlich viele Rose-Hasser da draußen) als "Anker" im sehr abgedrehten Whoniverse - hrr, an der hält man sich doch gerne fest - hat mir ab Folge zwei eben jenes sehr nahegebracht und meine Vorbehalte recht schnell in reine Begeisterung umgewandelt. Ihr Abgang in Staffel Zwei hat mich entsprechend hart getroffen. Ja, ich weiß, diese ganze Szene in der Bad Wolf Bay damals war Schmalz und Klischee hoch neun. Mir egal, bei mir hat's gewirkt.

Wat hab ich mich gefreut, als es hieß, sie käme in Series 4 zurück. Und ich hab mich gar nicht wieder eingekriegt, als man sie direkt in der ersten Folge erspähen konnte. Ihre tatsächliche Rolle in den letzten drei Folgen war allerdings eher... hmm... ähh... was genau hat sie da eigentlich nochmal gemacht? Okay bei "Turn Left" war's klar. Aber bei den letzten beiden? Meine, MEINE persönliche Lieblings-Rose hat doch quasi nur rumgestanden (und gut ausgesehen, okay). Jeder verdammte Companion hatte irgendwas sinnvolles beizutragen, aber DIE Companion aller Companions, der heisseste Böse Wolf ever, die absolute TARDIS-Göttin? Nicht falsch verstehen, im Gegensatz zu den "Oh mann, Bad-Wolf-Bay-Revisited hat mir "Doomsday" für immer versaut"-Schreiern, finde ich ihr weiteres Schicksal sehr passend und trotz einem etwas fahlen "konstruiert!"-Beigeschmack zu herzig und schnuffig, um da wirklich sauer zu sein, aber ein bissi mehr als ihren einzigen "Zweck" für diesen Abschluß hätt ich mir schon gewünscht.

Und der letzte Punkt und auch der einzige, bei dem ich wirklich angepisst bin: Donna. Nee, RTD. Nee, Doctor. DAS hat sie nicht verdient. Lasst sie in einer Pfütze ertrinken, lasst sie Amok laufend durchdrehen und vom Doctor selber hingerichtet werden, lasst sie von mir aus in einen Fahrstuhlschacht fallen - aber DAS ist einfach das allerallerfieseste, wo geht. Ich mag Donna. Ehrlich. Sie ist keine Rose, aber vor allem im Vergleich zu Martha - die ja nun mittlerweile doch ihren festen Platz im Whoniverse zu finden scheint - ein klasse Companion. Und grade im Finale ist Catherine Tate nochmal in Hochform aufgelaufen. Da schmerzt diese.... Vergewaltigung umso mehr. Das ist reiner Egoismus - entweder vom Doc, der verdammt nochmal die endgültigere, kurzfristig schmerzhaftere Alternative hätte wählen müssen, oder von RTD, der sich so ein Hintertürchen offenhalten will. RTD, nutze diese Hintertür und nutze sie weise. Ich bin Dir sehr dankbar, daß Du mir den Doctor nahegebracht hast, aber wenn das jetzt Donnas endgültiges Schicksal bleibt, dann hast Du kurz vor Ende Deiner Who-Zeit nochmal kräftig mit mir verschissen, mein Freund.

So, aber endlich zum Guten. RIESENCROSSOVER! YAY! Rose! Martha! Captain Jack! Sarah Jane! Luke! Jackie! Mickey! K9! Harriet Jones! Gwen! Ianto! Die ganze verfrakte BANDE! Geil. Und alle (okay, fast alle) in der TARDIS! GEMEINSAM AM STEUER! WAHHHH! Mal ehrlich, die ganze Sache, WAS die da mit der Tardis machen und wie sehr sich jeder Physiker zuckend vor Schmerzen im Todeskampf bei dieser himmelschreiend trashigen "nein. NEIN! Das machen die jetzt NICHT! NEIN! OH - MEIN - GOTT! Scheisse ist das doof. Scheisse ist das GEIL!"-Aktion winden muß, ist doch da völlig nebensächlich. Jeder, JEDER, der sich hier nicht einen Bären abfreut, wie die ganze versammelte Mannschaft im wahrsten Sinne des Wortes am Rad dreht, kann nach Hause gehn und nie wieder Doctor Who gucken. Mein ich ernst. Eine Szene, in dem vier Jahre Doctor Who nebst Ablegern zu einem einzigen symbolischen, coolen Moment verschmelzen.... wahh, klasse.

Davros. Huuuuuuh. Mann ist der böse. Und was für ein Plan. Hier geht's nicht um ein Land, einen Planeten, ein Sonnensystem, eine Galaxie, nichtmal um ein Universum. Nö, hier geht's mal eben um die ganze Realität. Abgefahren. Total hirnrissig, aber genau wegen sowas übertrieben trashigen liebe ich Doctor Who. Bissl schade, daß die Daleks am Ende mal wieder zu Witzfiguren verkommen, aber trotz seiner "Naus-heit" ist Davros ein verdammt interessanter und vor allem intelligenter Gegner: "The man who abhors of violence, never carrying a gun. But this is the truth, Doctor: You take ordinary people and you fashion them into weapons. They're all your children of time, transformed into murderers. I made the Daleks, Doctor, you made this."

Phew. Das saß. Feste. Der hat nämlich Recht. Ja, es ist pathetisch und konstruiert. Aber es passt. Faust. Auge. Tennis. Großes. Der darf gerne wiederkommen. Die bleiben doch eh nie tot.

Hey, Weihnachten geht's ja schon wieder weiter! Cybermen! Yay! Kein halbes Jahr mehr.... *seufz*

Finale, Finale ,Finale! (1): Buffy Season Eight #15

Herzlich Willkommen zum heutigen Triple-Feature-Extravaganza! Nicht ein, nicht zwei, nein ganze DREI dicke Posts warten auf den geneigten Leser. Das muss alles heute noch raus, bevor ich morgen beim Termin mit dem Betreuer gesagt bekomme, daß meine von meiner Warte aus 90% fertige Diplomarbeit zu 75% Müll ist und zu 100% umgeschrieben werden muß....

Fangen wir mit dem Finale von "Wolves at the Gate" an.

Ja. Hm. Ich fands... okay. Fette Action, coole Sprüche, aber irgendwie hatt ich mir doch mehr erwartet. Keine Ahnung, was. Es war irgendwie... unspektakulär. Gerade das Entpowern der Vampire durch die Linse war mir etwas zu Deus Ex Machina (ein Wort, das ich nachher im nächsten Post sicherlich überstrapazieren werde) und dieser ganze Straßenkampf etwas zu unübersichtlich.

Genug positive Sachen gibt's aber trotzdem: Dawnie! Beziehungsweise ihr Fight mit Mecha-Dawn - was HAB ich gelacht! Und ich muß einfach Andrew in voller Länge zitieren:

"Okay, Dawnie, listen to me very carefully. Most mecha creatures are suspectible to forced detachment of the control center. As long as it doesn't have a backup brain in it's neck, you should be able to defeat it through simple decapitation."
"What are you talking about? How do you know all this?"
"Hi. Have you met me? My giant-sized teammate is fighting a mechanized version of herself on the streets of downtown Tokyo... I've been preparing for this day my entire life!"

Dracula, der auch ohne Sonderkräfte eine verdammt coole Sau ist. Wie er diesen *Namen-vergessen* Vampir verstümmelt und Xander den Todesstoß überlässt... hui. Der arme Xander. Damit dürften die Vermutungen, daß Renée die geheime Verräterin im Team ist, auch erstmal hinfällig sein. *seufz* Die scoobies dürfen wohl alle keine Liebschaften haben.

Mal gucken, was sie mit Satsu machen - die eigens von ihr vorgeschlagene Lösung ist ja nicht die allerschlechteste. Nächstes Heft ist dann wieder Joss selbst am Schreiber und Karl "Route 666" Moline am Bleistift. Beide bringen offenbar Fray ins Spiel - bin sehr gespannt, vor allem, wie die Gute überhaupt ins Gesamtbild passt.

Samstag, 28. Juni 2008

R.I.P. Michael Turner

...

Frak. FrakfrakFRAK! Michael Turner lost his long fight against cancer yesterday, age 37. Thirty-Seven! That's just.... dammit. Mike Wieringo's death last year (age 44) hit me because he was struck down out of the blue by a heart attack. Though I know alot of his work (I probably own everything but his Spider-Man stuff that he did for Marvel and DC, plus his own Tellos-series), I couldn't say he influenced me much, comic-wise.

Well, Micheal Turner did. His Witchblade was my first Non-DC/Marvel-Comic waaay back in the beginning of my comic-reading-career, hence Michael was my first "babe-artist". Granted, his girls kinda looked always the same, but I never grew tired of his style. He never lost his place in my personal Top Ten and he's one of the guys responsible for my own small advances in drawing.

His output decreased the last years, due to his illness and to the legal problems with his titles from his own company Aspen MLT. Just a few covers for DC and Marvel now and then, always stunning.

... I'll miss you, Mike. I'm pretty sure you're surrounded by Angels looking like Sara Pezzini, Aspen Matthews and Grace right now ;).

Dienstag, 17. Juni 2008

She's glowing!

It's high time to add my own personal praise for one the very few movies I can't get enough of. I watched it again two weeks before with the flatmate and the player. I watched it yesterday after a stressful day of working on my diploma thesis, I was just in need. If it hadn't been 1 a.m. I just would've watched it a second time right after. Well, I just watched it again (after another hateful day of diploma thesis crap, I am SO FED UP TO THE BACK TEETH I JUST DID ONE EFFING PAGE TODAY, please let it be over soon). And I could give it another round just right now... God I love Stardust.

Yvaine is glowing brighter every time. If I continue watching this beautiful movie on a daily base I'll be blind by the end of the month ;). Really, that glowing is just... I don't know... the sweetest, cuddliest, cutest, awwwwwwwwwest thing I've ever seen in a movie. Just thinking of it makes me grin and probably glowy for myself. Yeah, Claire Danes does add to the warm impression, I confess. Hey, wouldn't it be sooo great, if every girl shone and twinkled when she's happy? ... Okay, they actually do that, but... you know what I mean.

Though the gleaming really IS the one thing that raises this movie beyond every other, it's just plain beautiful on so many other levels. The landscapes, the pictures, the people, the adventure, the humor, the score... *sigh*. And she's glowing. Did I mention the glowing? I am sorry Mister Gaiman, I'm with the player on this: Compared with the movie, your book (on which the movie is based) is only ... nice. Yes, there are occasions where a movie actually IS better than the book. The book isn't really that bad, it's just so much more serious and less gleamy than the movie and so very... different. Definetly no Sandman, but that's another genre again.

Anyways, the humor. The scene where Tristan and Yvaine meet for the first time alone is pure gold:

"... and over there it's where [the star] landed, and right here... this is were it got hit by a magical FLYING MORON!"

"So you're gonna be a birthday gift for Victoria, my true love!"
"HUH! But of course! Nothing says 'romance' like the gift of a kidnapped injured woman!"

She didn't glow then, though. Which she does later on. A lot. After she's fallen in love with Tristan. Awwww, just look at her on the left....

If you, dear reader, haven't seen the movie yet, DO SO! I really mean it. I won't allow you to read another blog-entry, if you don't!

Sonntag, 8. Juni 2008

Gänsehaut-Momente (3)

Whoah. So ganz versteh ich mich ja nicht. Während mir B5s "Sleeping in Light", bei dem gestandene Frauen regelmässig in Sturzbäche von Tränen ausbrechen, irgendwie nie so arg nahe gegangen ist und ich selbst beim Buffy-Serien-Finale eher aus reiner Nostalgie und "och mist, jetzt ist die Serie ja vorüber"-Gefühls emotional bewegt war, hätt ich beim aktuellen Doctor Who Zweiteiler "Silence in the Library"/"Forest of the Dead" echt Wasserfälle flennen können.

Nicht, daß die Handlung jetzt groß dran Schuld wäre. Don't get me wrong: Die Vashta Nerada waren verdammt gruselig und der Matrix-Touch auch ziemlich cool, Steven Moffat hat wieder erstklassige Arbeit geleistet. Das isses aber nicht, was mich so mitgenommen hat. Nee, das war allein die Figur der River Song (die muss auch noch River heißen, mensch!), dargestellt übrigens von Alex "Dr. Corday (ER)" Kingston, und ihre Konstellation zum Doctor. Ich meine, das war ja alles irgendwie absehbar und ich hatte sowas erwartet, aber trotzdem... hier ist wieder einmal schlagartig klar geworden, was für eine ekelhaft tragische Figur der Doctor unter seinem ganzen verrückt-abenteuerlichen Getue und Gehabe eigentlich ist. Spoiler ahead, weiß nicht, wie krass die sind. Für mich war diese Entwicklung wie eben geschrieben jedenfalls absehbar, würde es also nicht als sooo schlimm bezeichnen:

Der trifft da eine Frau, die sein zukünftiges Ich (ja, so ist das mit Zeitreisenden) nicht nur kennt, sondern offenbar so wichtig für dieses ist, daß es ihr seinen Sonic Screwdriver überlassen und seinen echten Namen gesagt hat. Die ihn keinesfalls spoilern will und ein kleines TARDIS-Diary mit sich rumträgt. Und der es trotz aller Coolness das Herz bricht, daß dieser gegenwärtige Doctor sie nicht kennt und ihr nicht recht vertrauen mag. Die zusammen mit dem Doctor gegen Ende erkennen muß, daß diese ihre letzte Begegnung mit dem Doctor gleichzeitig seine erste mit ihr ist und "ihr" Doctor also die ganze Zeit gewusst hat, was passieren wird (ja, so ist das mit Zeitreisenden). Scheiße, ist das traurig. Ich kannte diese Frau seit einer Folge und in der ersten war die Tragik zwar erkennbar aber noch nicht batch-traurig-machend... und eine einzige Szene erreicht "Goodbye Rose Tyler"-Niveau.

Halt, eine zweite auch: Als der Doctor mit einem Fingerschnippen die TARDIS aufmacht. (keine Ironie, aber das erklär ich jetzt nicht, selber gucken). *seufz* Wenigstens war das Ende der Folge dann nicht ganz so heftig, sonst hätte die Mitbewohnerin defintiv einen sehr statt eines nur leicht mitgenommen Batchs in ihrem Zimmer stehen gehabt.