Sonntag, 23. Juli 2006

Eisner Award für PvP

Ha! Herzlichen Glückwunsch an Scott Kurtz für das Absahnen eines Eisner Awards for Best Digital Comic für sein PvP. Für alle Unwissenden: Der nach dem unlängst verstorbenen Will Eisner benannte Award ist so ziemlich die höchste Auszeichnung, die ein Comic-Schaffender verliehen bekommen kann, quasi der Oscar der Comics.

PvP ist so ziemlich der erste Webcomic gewesen, auf den ich stieß und dann auch regelmässig las. Die Abenteuer um Cole, Brent, Jade, Francis, Skull und den Rest der Verlagsmannschaft des Games-Magazines "Player vs. Player" nehmen oft und gerne die aktuelle Spiele-Landschaft und Comics auf die Schippe, wobei in letzter Zeit der Schwerpunkt auf abgeschlossenen Mehrteilern lag. Unvergessen ist das kürzliche Zeitreise-Abenteuer, das Seminar gegen sexuelle Nötigung am Arbeitsplatz, die City-of-Heroes-Eskapaden undundund. Ich freu mich :). Und gelobe, mir auch mal die anderen Nominierten in dieser Kategorie - Copper, Jellaby und Ojingogo - anzuschauen.

Auch in anderen Kategorien wurden viele der begehrten Awards an mir bekannte und auch IMO hochqualitative Serien bzw. Künstler verliehen, unter anderem bekam der "Fables"-Mehrteiler "Return to the Homelands" die Auszeichung für Best Serialized Story (Fables kriegt demnächst mal ein Spotlight hier), "Seven Soldiers" für Best Limited Series (Herr Morrison, nun dürfen Sie sich aber auch mal mit der letzten Ausgabe auskäsen, ich warte immer noch!) , "Black Hole" für Best Album-Reprint und Alan Moore für Best Writer. Coole Sache. Abmarsch, Comics lesen gehen! ;)

Dienstag, 18. Juli 2006

Bewerbungspraxis

Bin letztens in der Chemnitzer TU-Informatik-Newsgroup über folgenden Blogeintrag einer "Personalmenschin" gestolpert:

Lebenslauf und Vorstellungsgespräche

Liest sich sehr interessant und gibt gute Tips für Bewerbungen in der IT-Branche. Soll deswegen niemandem vorenthalten werden, zumal der zugegeben recht lange Erguß auch recht unterhaltsam ist.

Montag, 17. Juli 2006

Bissl Kunst (11) a.k.a. Goodbye Rose (2)

Schnell noch eine Billie-Piper-Zeichnung nachgereicht, solange ich noch im "traurig über Roses Wegsein"-Modus bin. Und ja, ich stehe dazu, mir gefallen Motiv und Frau - im Gegensatz zur weiblichen WG-Mitbewohnerschaft (und diversen anderen Leuten), die sich nur naserümpfend über beides äußerten. Ja, die Klamotten sind... grenzwertig, vor allem der Rock - wenn man den Fetzen denn so bezeichnen kann - ist eine farbliche Katastrophe. Aber sowas kann man ja auch ablegen... ;)

So langsam wird mal ein Selbsportrait fällig, Haarlänge ist im Moment auch grade richtig. Sobald mir eine DigiCam mit zugehörigem Photographen in die Hände fällt, darf der mich mal ablichten, dann teste ich mal, wie toll ich mich selbst graphisch in Szene setzen kann...

Achja, Billie gibts auch als Wallpaper. Ist ab morgen mein Desktop-Hintergrund aufm Notebook in der Firma.

Sonntag, 9. Juli 2006

Goodbye Rose

Ich klaue hiermit schamlos den Titel von Tilos Blogeintrag, er war halt schneller.


Das Doctor Who Season Finale war klasse, kein Wunder, hat sich doch mein Traum-Team-Up bewahrheitet. Eine Folge, in der Daleks und Cybermen um die Weltherrschaft streiten, kann nur ein Highlight sein. Nur einen Wermutstropfen gibt es, was red ich, ein ganzes Wermutsfaß: Billie Piper besiegelt mit dieser Folge ihren Ausstieg aus der Serie. Rose war für mich ein so gigantomanisch wichtiger Teil der Serie... die Nachfolgerin wird es VERDAMMT schwer haben, das riesige Loch, das sie hinterlässt, zu füllen. Das würde nichtmal Michelle Trachtenberg schaffen (Billie, nimm dieses Kompliment und RENNE, sowas kriegst Du nie wieder...).


Roses Abschied war rührend, keine Frage, ein sehr würdiger und tränenreicher Abgang, über den ich jetzt auch nichts weiter verrate. Rose, die nach kürzester Zeit genausoviel Spaß am Reisen durch Zeit und Raum hatte wie der Doctor. Rose, deren Bekleidungswahl oftmals zum Himmel schreiend grauenhaft war. Rose, die in jeder noch so ausweglosen Situation nicht das Vertrauen verlor und immer ein verschmitztes Lächeln parat hatte. Rose, die... nun nicht mehr da ist.

Um Tilo zu zitieren: Danke für die schöne Zeit, die du uns beschert hast, wir werden dich vermissen, Billie Piper.

Tschüß, Rose :o(

Samstag, 8. Juli 2006

Spotlight: Watchmen

Eigentlich trau ich mich gar nicht, dieses Meisterwerk der Comic-Geschichte aus der Feder von Altmeister Alan Moore hier vorzustellen. Weil ich defintiv etwas vergesse. Oder irgendwas falsch verstanden habe. Oder man "Watchmen" einfach selber lesen muß. Deswegen ist das hier nur ein Versuch. Um Gottes Willen keine Rezension, eine Kritik oder gar Analyse. Mehr so eine Art Lesetip.

The Comedian. Rorschach. Nite Owl. Doctor Manhattan. The Silk Spectre. Ozymandias. Superhelden zweiter Generation in einer Parallelwelt, in der in den 40er und 50er Jahren erstmalig maskierte Vigilanten auftauchten. Der Vietnamkrieg wurde duch den Einsatz von Superhelden gewonnen. Nixon ist zum dritten Mal wiedergewählt worden. Trotzdem haben Vigilanten keinen guten Stand: Ihre Aktivitäten wurden mit dem Keene Act verboten und so sind die meisten außer Dienst. Ausnahmen bestätigen die Regel: So arbeitet Doctor Manhatten, das mächtigste Wesen der Erde, das nicht nur die absolute Kontrolle über Energie und Materie hat, sondern für den jeder Zeitpunkt gleichzeitig existiert, für die amerikanische Regierung und ist somit das Zünglein an der Waage des Kalten Krieges mit der Sowjetunion.

Als der Comedian ermordet wird, beginnt der psychisch labile Rorschach Nachforschungen anzustellen und kommt einem Komplott auf die Spur, das die Superheldengemeinschaft erneut zum Teamwork zwingt.

Nicht zu unrecht wird Watchmen als Meilenstein im Genre der Superhelden-Comics bezeichnet. Moore schafft es meisterlich, eine Welt zu konstruieren, in der Superhelden auf realistische Art und Weise eingebunden sind und deren Bild verändern. Dabei mutiert es zeitweise fast zur Studie des Genres selbst. Die Frage der Motivation und Legitimität von Vigilanten wird diskutiert, ebenso Vorstellungen von deren Moral und Lebensweise. Die Charaktere entwischen schnell ihren anfänglichen Klischees, die Origin jedes einzelnen wird im Verlauf der Geschichte an passender Stelle eingeflochten. Wobei wir auch schon bei meinem persönlich meisterhaftesten Aspekt des Werkes angelangt sind: Der Erzählstruktur.

Obwohl der Leser direkt mit dem Tod des Comedian in die Geschichte hineingeworfen wird, erfährt er alle relevanten Hintergründe durch meisterlich platzierte Rückblenden quer durch das ganze Werk. Zusätzlich finden sich am Ende eines jeden der zwölf Kapitel fiktionale Dokumente des Watchmen-Universums, etwa Auszüge aus der Autobiographie des ersten Nite Owl, Zeitungsauschnitte oder Briefwechsel. Desweiteren erfährt das Werk eine Parallele in Form eines Piraten-Comics - die in diesem Universum die Stelle von Superhelden-Comics einnehmen - "Tales of the Black Freighter", den ein Junge am Kiosk liest und in die Geschichte eingefügt wird.

Und das ist noch nicht alles. Moore und Gibbons reizen die Mittel des Mediums meisterhaft aus, viele Panelübergänge kann man nur noch als genial bezeichnen (jaja, ich krieg mich gleich wieder ein). Siehe die Scans oben rechts und hier links. Letzterer ist besonders genial (okay, ich hab gelogen, ich krieg mich NICHT ein), hier werden mehrere Handlungsstränge durch dasselbe Motiv des Gesichtes miteinander verwoben.

Gerne verweise ich auch auf die drei Panels rechts unten, deren Aufbau J.M. Straczynski selbst in seiner Newsarama-Kolumne in den Himmel gelobt hat. Der Erzählfluß ist einfach.... ja ich wiederhole mich... meisterhaft genial (Und nu hab ich mich wieder).

Man könnte jetzt noch viel mehr schreiben (zum Beispiel über die unglaubliche Detailarbeit Gibbons', die vielen Andeutungen und Hinweise, die man beim zweiten Lesen entdeckt), aber ich lass es lieber. Lest mal selber. Hab das englische Trade hier, falls es jemand ausleihen möchte...

"Who watches the Watchmen?"

Dienstag, 4. Juli 2006

Bissl Kunst (10)

Mal wieder eine Michelle zur Abwechslung. Viel zu schreiben gibt's nicht dazu.... so langsam erschöpft sich das Thema Abzeichnen *g*. Mir gefällt's sehr gut, habe sie gut getroffen, denk ich. Jetzt müsste man sie nur mal wirklich treffen (poah, welch wortwitzige Überleitung), dazu Folgendes:

Marc B. Lee, der Master of Cermenonies der FedCon und nebenbei auch einer der Haupt-Star-Angler für selbige Veranstaltung hat mich im stboard nach Fräulein Trachtenberg gefragt, nachdem ich auch mal so ein penetrantes "Star XY for FedCon YZ"-Banner für die Signatur gebastelt habe. (Einen herzlichen Gruß an alle Eliza-Dushku und-Common-Rotation-Fans des boards an dieser Stelle;) ) Hätt ich das mal eher gewusst. Man braucht nur ein paar sporadisch laszive Fotos in ne Signatur pappen - wirkt besser als jede Erwähnung in den üblichen "Wen will ich zur FedCon haben"-Threads. Er will Clare [Kramer], Andy[Hallet] und Christian [Kane] mal anhauen (von denen ich allerdings bezweifle, daß sie großartig in Kontakt mit meiner Lieblingsmichelle stehen), vielleicht wird's ja was. Vielleicht hat se ja mal Bock auf nen Europa-Urlaub und ist mittlerweile nicht mehr ganz so ... abschließend auf ihre Buffy-Vergangenheit zu sprechen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Samstag, 1. Juli 2006