Mittwoch, 6. Februar 2008

Buffy Season Eight #10

Phew. Krasse Ausgabe. Lots of secrets revealed. Wobei mich Willows Offenbarung nicht sonderlich überrascht. Das ist völlig verständlich. Trotzdem Gänsehaut. Allerdings nicht annähernd soviel wie bei dem Leserbrief, den ich gleich statt der üblichen lustigen quotes unten komplett hinpappe. Vorab der Hintergrund: Es gab einen Wettbewerb, bei dem Leute schreiben sollten, wie sehr Buffy ihr Leben beeinflusst hätte. Der Gewinner sollte in dieser Ausgabe eine Rolle kriegen (und hat das auch):

I'm writing for my wife, Robin Balzer, for this essay, because she's disabled.
Robin and I didn't have cable or satellite for years, so we had only seen the original movie of Buffy until the first season came to DVD. At that time, schizophrenia was gradually taking over my wife's mind. Our growing love for the show as each season came out gave something for my wife to focus on and look forward to during those first dark and confusing years. The character Drusilla gave her a fantasy icon to relate to, and kept her spirits up as though she were a part of the story, and of course Buffy's character gave her strength to battle her "demons".
Now, she's completely disabled from her illness, in and out of coherence, but I keep Buffy and Angel posters on the wall, which give her focus even when we're not watching them. We've also become attached to Firefly. Again, she can relate to River in her own way. We really owe a lot to the imagination of Joss Whedon.
For this reason, I know it would mean the world to my wife, Robin, if she could see herself with Buffy in a comic. For the struggle she consistently goes through, I feel she deserves to be with a character that's helped her so much over the years.
-- Jerod Balzer

Boah. Mit sowas kriegt man mich immer. Wie die Geschichte des kleinen todkranken Mädchens, das großer Harry-Potter-Fan war, aber das Ende der Geschichte nicht mehr erleben würde können. So daß JKR sie besuchen und ihr es erzählen wollte (da war wohl grade Band 3 oder 4 draußen) - und um ein paar Tage zu spät kam, weil sie bereits verstorben war. Bei Geschichten wie der von Robin kommt man sich als "normaler" Fan irgendwie ... außenstehend, unwichtig vor, es ist ja trotz allem "nur ne Fernsehserie". Womöglich hat man sogar innerlich mit den Augen gerollt, wenn auf ner Con der 100ste Fan einem Star Trek Darsteller unter Tränen erläuterte, wie Star Trek sein Leben verändert habe. Und dann ist da diese Frau, der diese eine (ziemlich tolle) TV-Serie eine Ankerpunkt in ihrer Krankheit gibt, deren ganze Lebensqualität quasi daran geknüpft ist. Wenn ich Joss Whedon wäre, ich würde Rotz und Wasser heulen, wenn ich sowas lesen würde (vielleicht hat er das ja auch, immerhin hat es Robin ins Heft geschafft und freut sich hoffentlich bärigst einen ab). Dass MEINE Serie einer kranken Frau hilft, das Leben zu meistern. Da kommt man schon ins Nachdenken, ob man selbst mal derartiges erreichen kann.

Okay, ernsthafter Moment vorbei. Oder auch nicht. Eigentlich wollt ich nachher die ersten drei Angel: After the Fall Hefte lesen, aber ich glaub, ich schau mir lieber "The Body" an, in der Stimmung bin ich grade. Hab ich schonmal erwähnt, was für eine tolle Serie Buffy war? Und ich die scoobies echt vermisse und fürchterlich dankbar dafür bin, daß Joss mit Season Eight neues Material liefert?

Kommentare:

geli hat gesagt…

Ja, hast Du ;)


Rowling hat den Namen des Mädchens dann übrigens bei einer Sorting Ceremony verwendet und die Figur nach Gryffindor geschickt.

Timo hat gesagt…

Na dann freu' Dich mal gleich auf #11, welches ebenfalls ein von Whedon stammendes Standalone Issue ist und seit gestern auch bei mir im Schrank steht.
Ich musste ein paar mal herzhaft lachen und die Story an sich ist auch klasse. :-)

Nachdem mich Angel bei den ersten beiden Ausgaben noch nicht vollends begeistern konnte, entwickelt sich die Story in #3 interessant weiter und der Cliffhanger am Ende ist imo richtig derb. ;-)